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Katastrophenübung für Flughafen und Stadt Frankfurt

Frankfurt am Main war heute Schauplatz und die Frankfurter zumindest Ohrenzeugen der größten praktischen Notfallübung. Simuliert wurde eine Kollision am Boden von zwei Flugzeugen auf dem Frankfurt-Airport, in deren Folge 500 Menschen verletzt geborgen werden müssen. SOGRO MANV 500 sollte neue Techniken aber auch die tatsächliche logistische Organisation einer “Sofortrettung bei Großunfall mit Massenanfall an 500 Verletzten” testen.

Die Übung war nicht auf die Lage am Flughafen begrenzt, denn es wurde auch der Transport der Verletzten zur Notfallversorgung in den Krankenhäusern der Umgebung geübt. Dazu waren 100 Kranken- und Notarztwagen im Einsatz. Diese sollten in mehreren Fahrten im normalen Straßenverkehr die Verletzten in die Notfallaufnahmen bringen.

Die Übung war am Morgen und Vormittag in den Nachrichten des Hessischen Rundfunks angekündigt worden, auch dass mit zahlreichen Rettungsfahrzeugen mit Sondersignal zu rechnen sei. Dennoch waren die meisten Passanten in der Innenstadt etwas irritiert über den nicht abreißenden Verkehr von Krankenwagen. Allerdings ließen sie sich das Vergnügen an der wunderbaren Oktobersonne nicht nehmen. Dass die Übung am ersten Besuchertag der Frankfurter Buchmesse stattfand zeugt aber auch von der Zuversicht der Übungsleitung, auch einer besonderen Lage Herr zu werden.

Die Übung begann offiziell um 11.00 h, doch noch nach 14.00 h waren am Mainkai in der Frankfurter Innenstadt Rettungsfahrzeuge auf dem Weg zum Hospital zum Heiligen Geist zu beobachten und zu hören, und auch wieder auf dem Weg zurück zum Flughafen. Den Kennzeichen nach waren auch viele Fahrzeuge aus dem Umland eingebunden.

Nicht erkennbar war, ob auch die Anfahrt des zusätzlich in den Krankenhäusen benötigten Personals getestet wurde. Aus früheren Übungen ist bekannt, dass dies eine Schwachstelle eines Notfall mit Massenanfall an Verletzten ist, denn dann werden nicht nur in der Notfallaufnahme, den Operationssälen und Intensivstationen alle verfügbaren Kräfte gebraucht, sondern auch für die Verlegung von Patienten innerhalb der Häuser. Wären alle diese Personen auch im Stadtverkehr angekommen, wäre der samstägliche Verkehr vermutlich zusammen gebrochen. Z.B. allein die Unfallklinik der BG erwartet in so einem Fall die Ankunft von 400 Personen innerhalb einer halben Stunde.

Informationen über Planung und Verlauf:

Online auf der Site des Hessischen Rundfunks

Pressemeldung der Fraport AG online

SOGRO-Site des DRK

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Author: TTeichmann

IT is my business since 1985, focused on IT security since 1999. I built up several IT networks as security based architectures. In 2007 business continuity management came into my portfolio. I feel open minded, keeping an eye on things evolving, trying to find solutions that meet business needs while security requirements are kept high. ITsec, ITSCM and BCM are necessarily part of cost efficient IT delivery today.

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