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Risiko Kunde – Passagiere wehren sich gegen Ryanair

Passagiere sind für Ryanair offenbar das Letzte, um was man sich kümmern muss. Gestern Abend reagierten französische Passagiere allerdings nicht nach Plan, und weder die Fluggesellschaft noch der verantwortliche Kapitän reagierten adäquat.

Ein Flug von Fes in Marokko nach Beauvais, in relativer Nähe von Paris (ca. 90 km), war so verspätet, dass der Provinzflughafenvor dem Anflug schon geschlossen war, weshalb der Flug nach Liège (Lüttich) umgeleitet wurde. Von dort wurden die Passagiere mit denen von drei anderen Flügen per Bus die 320 km nach Beauvais verfrachtet. Das fanden die Passagiere aus Fes gar nicht lustig und weigerten sich, in Liège auszusteigen.

Die Crew sperrte daraufhin die Toiletten ab, ließ aber die Tür zum Cockpit offen, und verließ die Maschine. Nach vier Stunden Verhandlungen konnte die belgische Polizei die Passagiere dazu bewegen, aus dem Flugzeug auszusteigen.

Nachdem die Mitarbeiter schon ständig als Risikoquelle beschrieben werden, muss das nun auch für Kunden gelten. Andererseits ist eine klare Interessenvertretung und die Vorbereitung einer Beschwerdekommunikation für ungewöhnliche Fälle auch eine Möglichkeit, solchen Aktionen positiv zu begegnen. Ob Ryanair hier an der richtigen Stelle gespart hat?

Quellen:

AirJournal

NouvelObs

T-Online

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Author: TTeichmann

IT is my business since 1985, focused on IT security since 1999. I built up several IT networks as security based architectures. In 2007 business continuity management came into my portfolio. I feel open minded, keeping an eye on things evolving, trying to find solutions that meet business needs while security requirements are kept high. ITsec, ITSCM and BCM are necessarily part of cost efficient IT delivery today.

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