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Vulkanasche des Eyjafjallajökull eint Europa

Der Ausbruch des Eyjafjallajökull im April 2010 führte aufgrund der gültigen Regeln der ICAO zu mehreren Tagen ausgedehnter Flugsperren in Europa und damit weltweit zu Störungen des Flugverkehrs. Doch noch im Mai vereinbarten die zuständigen Minister der Länder und europäische Behörden eine flexiblere Regelung, um Risiko und Maßnahmen im Falle einer neuen Aschewolke wirtschaftlich angemessen zu bewerten. Ferner wurde eine European Crisis Coordination Cell (EACCC) bei EuroControl gegründet, eine Art übernationales Krisenmanagement für Störungen im Luftverkehr.

Auch die Vereinigung der Luftverkehrskontrolle auf europäischer Ebene wurde vorangebracht. Vor wenigen Tagen wurde die neue, stärker länderübergreifend organisierte zivile Luftraumüberwachung aktiviert. Dieses Projekt wurde infolge der Vulkanaschenkrise mit höherer Priorität versehen.

Vor wenigen Tagen auch publizierte das Keilir Atlantic Center for Excellence in Reykjanesbaer die Ergebnisse der Konferenz vom 15. und 16. September in Keflavik über die Aschewolke des Eyjafjallajökull. Demnach sind neue Reaktionsmuster dringend erforderlich, während auch künftig eine großräumige Sperrung des Luftraums über Europa möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich ist. Die Vukanologen, so steht es im Berichtspapier der Konferenz, sahen in diesem Ausbruch keinen besonders dramatischen Vorgang, und erwarten in den kommenden Jahren durchaus stärkere Ausbrüche mit drastischeren Auswirkungen.

Eurocontrol online über Eyjafjallajökull

Eurocontrol Pressemitteilung über neue Maßnahmen

Konferenzbericht der Atlantic Conference on Eyjafjallajökull

Weiere Informationen zur Atlantic Conference on Eyjafjallajökull

Mitteilung der Europäischen Kommission

Fazit: Gravierende Störungen des Flugverkehrs für mehrere Tage bleiben wahrscheinlich. Unmittelbar werden sie als Schutzmaßnahmen der zuständigen und beauftragten Behörden in Erscheinung treten. Diese erfüllen einen existenziellen Staatsauftrag. Die politisch Verantwortlichen suchen nach Möglichkeiten, den wirtschaftlichen Impact zu begrenzen.

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Author: TTeichmann

IT is my business since 1985, focused on IT security since 1999. I built up several IT networks as security based architectures. In 2007 business continuity management came into my portfolio. I feel open minded, keeping an eye on things evolving, trying to find solutions that meet business needs while security requirements are kept high. ITsec, ITSCM and BCM are necessarily part of cost efficient IT delivery today.

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