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Of computer mice and men – for availability, integrity and privacy

Google in Frankreich zu Geldbuße verurteilt

Die französische Commission nationale de l’informatique et des libertés (CNIL) hat Google zu einer Geldbuße von 100.000 Euro verurteilt, weil das Unternehmen im Rahmen der Aufnahmen für den Dienst Street View nicht nur unangemeldet die Position von WLAN-Routern registriert hat, sondern gleich übertragene Inhalte mitgeschrieben hat.

Die CNIL hat eine Funktion zwischen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Bundesdatenschutzbeauftragtem. Sie ist auch für die Wahrung des Datenschutzes zuständig.

Auch in Deutschland hat Google WLAN-Router erfasst und musste auf Druck von privaten Organisationen und dem Verbraucherschutzministerium die erfassten Daten vernichten.

Die Geldbuße wurde am 17. März 2011 verhängt und heute auf der Site der CNIL bekannt  gegeben. Demnach hat sich Google in dem Untersuchungsverfahren verpflichtet, die Erfassung von Hot Spots einzustellen und alle bereits erfassten Daten zu venichten. Vorausgegangen waren Dementis von Google im April 2010, gefolgt von Eingeständnissen, doch WLAN-Signate aufgefangen zu haben, dann die Behauptung, das sei nur aus Versehen geschehen. Die CNIL untersuchte daher den Vorgang, der offenbar mit dem Verdikt vom Donnerstag abgeschlossen wurde.

Quelle: CNIL en ligne

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Author: TTeichmann

IT is my business since 1985, focused on IT security since 1999, and on Information Security and Business Continuity for well over 10 years by now. I built up several IT networks as security based architectures. Had to deal some emergencies, so in 2007 business continuity management came into my portfolio. I feel open minded, keeping an eye on things evolving, trying to enable customers rather than putting up the preacher. Yet, there is some experience with ISMS, critical infrastructure, audit preps, privacy requirements and some more I can provide.

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