IT security and other aweful matters

Of computer mice and men – for availability, integrity and privacy


Interruption et continuité après un incendie sous la manche

Un événement singulier n’est pas preuve pour un système, pourtant c’est une épreuve et un indicateur positif, si le système a bien réagi. Ce qui semble avoir été le cas lors de l’incendie d’un camion détecté au cours du samedi, 17 janvier 2015, alors que le Eurostar de la navette-camion venait d’entrer dans le tunnel sous la manche. Ce qu’on peut en retenir:

  • L’indicateur, la concentration de CO2, à bien été détecté et a permis à mettre en oeuvre les mesures nécessaires.
  • La réponse adéquate a été appliquée – fermeture des deux tunnels d’Eurostars, interruption du traffic.
  • Ce qui n’est pas reporté ou que je n’ai pas trouvé: quels mesures de sauvegarde ont été entrepris ? Est-ce que le train sortait du tunnel avec sa propre traction ? Est-ce que le feu était éteint par des moyens de bord ? Des personnes ont-ils étaient touchés, donc les camionneurs en tant que passagers ?
  • Le lendemain le traffic reprenait le service, mais au réduit.
  • Au lundi, retour du service au niveau d’exploitation normal.

C’est à vous donner de la confiance pour le service.

(On parle trop peu des choses qui se passent bien.)

Sources faz.net, lemonde.fr, Eurostar

Foto: “Eurostar (8061963462)” by Peter Broster – Eurostar. Licensed under CC BY 2.0 via Wikimedia Commons –


Bahnstreik als Werbung für Remotemeetings

Das konnte sich ein Anbieter für Meetingsysteme per Internet ja nicht entgehen lassen:

Der Bahnstreik, samt dem Medienrummel, der die tatsächliche Behinderung zur nationalen Krise aufblähte (Journalisten können auch einen Socken aufblasen), war für Citrix die Gelegenheit das Konferenzsystem GoToMeeting anzupreisen. So erhielt ich pünktlich eine freundliche E-Nachricht:

Streik im Bahnverkehr – jetzt umsteigen ins Online-Meeting
Der angekündigte Streik im Bahnverkehr ist eingetreten – und das bis Sonntagnacht. Jetzt geht es wieder los: Reisen umbuchen, Alternativen sichten und schlimmstenfalls Termine absagen.
Citrix bietet Ihnen die Möglichkeit für den Streikzeitraum Ihre Termine kostenlos und einfach online durchzuführen.
Mit GoToMeeting arbeiten Sie in Webkonferenzen weltweit mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern zusammen. Absolut sicher über das Internet. Bleiben Sie während des Streiks im Bahnverkehr mit Citrix GoToMeeting ganz entspannt. Einfach Online-Meetings vom Büro oder von zu Hause aus machen

Ich mache ja ungern Reklame für andere (vor Allem, wenn ich dafür nicht bezahlt werde), aber ich bin beeindruckt, dass jemand nicht nur die Idee hatte, sondern das Unternehmen die Aktion auch zeitgerecht gestartet hat.

Dabei sind Online-Meetings tatsächlich ein Werkzeug um sowohl der stetig zunehmenden räumlichen Verteilung von Unternehmen zu begegnen als auch die Reaktionsfähigkeit in Krisen zu erhöhen, also die response auf ein disaster zu verbessern.

Zeitgerechtes Management muss aber bewusst damit umgehen und den auserkorenen Beteiligten auch die Möglichkeit geben, sich persönlich kennen zu lernen und Kontakt zu halten. Im Nachhinein wundern sich manche über die mangelnde Effizienz von verteilten Teams, rufen mal schnell zur “Teambildung” auf, ein großes internationales, Konzern internes, Meeting wird organisiert. Aber Bildung, und hier die Teambildung, erfordern Konzepte, Organisation, Eingehen auf Personen, Korrekturen am Konzept während des Prozesses. (Hatte ich schon gesagt, dass ich wegen solcher Anforderungen aus BCM und IT Security einen Fernstudiengang in Bildungswissenschaft als professionelles Hobby mache?)

Wer so gut vorbereitet ist, muss dann nur noch auf den nächsten Bahnstreik warten und hoffen, dass er dann anhand einer Werbemaßnahme kostengünstig dem Notfall begegnen kann.


Stromausfall in Bangladesh am 1. November

Der 1. November ist in Bangladesh kein Feiertag, wie in manchen Ländern, etwa Mexiko oder den Philippinen oder auch Bayern. Der Stromausfall, der heute Morgen auftrat, traf das Land samt der Hauptstadt Dhaka an einem ganz normalen Werktag.

Das hatte ich erst in den Nachrichten (des Bayrischen Rundfunks) gehört, dann auch in Online-Angeboten europäischer Zeitungen.

Ein Bild der Bangladesh News im Internet zeigt allerdings eine Schnellstraße zum Flughafen der Hauptstadt – mit heftigem Verkehr, in stockfinsterer Nacht, erleuchtet nur von den Scheinwerfern der fahrenden Autos. Solange also Sprit vorhanden ist, gibt es auch Licht. Weswegen ja kritische Rechenzentren mit Dieselanlagen ausgestattet sind, die ggf. den Strom liefern, der nicht mehr aus der großen E-Versorger-Steckdose kommt.

Inzwischen stand im Ticker der BD News, dass wieder das ganze Land mit elektrischem Strom versorgt wird. Ist auch gut so, denn bald beginnt der neue Arbeitstag.

So ein Stromausfall braucht auch eine Verschwörungstheorie. Ein Parteienvertreter verkündete, dass die Regierung den Stromausfall bewerkstelligt hat, um die landesweite Ausstrahlung einer Parteiversammlung zu verhindern. Wer weiß ?

Was mich verwunderte: Bei der Times of India konnte ich keinen relevanten Hinweis finden. War’s peinlich ?

Quelle: ARD – Tagesschau online

BDnews24


Der Schwarze Schwan ist ein weißer Lichtstreifen am Horizont

Wenn das kein Black Swan war, ein Schwarzer Schwan (aus dem die Angelsachsen, sprächen sie Deutsch, ganz sicher einen “Schwaschwa” machten), dieser Meteorit, der letzte Woche über Tscheljabinsk explodierte. Allgemein ist ja bekannt, dass manchmal kleinere und nicht ganz so kleine Gesteinsbrocken auf der Erde einschlagen, und dass die meisten schadlos für die Lebewesen auf dem Planeten in der Atmosphäre verglühen und schlimmstenfalls als kleine Kiesel vom Himmer plumpsen.

Aber der hier soll schon ein recht großer Kiesel gewesen sein. Jedenfalls ist er als weißer Lichtstreifen auf vielen Videoaufnahmen zu sehen und er hat durchaus Schaden angerichtet. Was sagt das dem Notfallmanager, dem Business Continuity Beauftragten und dem ITSCMer? Fast nichts, aber nur fast.

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Notfallsystem als Angriffsziel

Eine besonders kuriose Meldung ging durch die Medien: Ein Fernsehsender in Montana, USA, soll seine Sendung unterbrochen haben, um eine aktue Warnung von Zombies auszustrahlen. Man denkt unwillkürlich an die Panik, die die Ausstrahlung von “War of the Worlds” in den dreißiger Jahren auslöste. In dem akuten Fall, so wird vermutet, haben Angreifer das Notfallsystem des Senders gekapert und die Schreckensmeldung verbreitet.

Vielleicht muss es doch extra gesagt werden: Die Kommunikationssysteme, die im Notfall genutzt werden sollen, benötigen einen hinreichenden Schutz. Je größer die Zahl der potenziell angesprochenen Personen ist, umso besser die Sicherung sein, um Fehlverhalten zu vermeiden. In diesem Fall dürfte die Außenwirkung bei den einzelnen Adressaten zwischen Belustigung, Häme und Panik geschwankt haben.
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Evakuierung wegen Fehlalarm – Übung und Wahrheit

Eine ganz  besonders realistische Evakuierungsübung wurde heute in Hannover durchgeführt. In einem Kaufhaus mitten in der Innenstadt, unweit vom Hauptbahnhof, wurde über die Brandmeldezentrale ein Alarm ausgelöst. Dies löste Lautsprecherdurchsagen aus, die die Kundschaft aufforderten, das Haus zu verlassen.

Für das betroffene Kaufhaus natürlich eine sehr ärgerliche Sache, die auch etwas Umsatz gekostet haben dürfte. Aber auch ein paar erfreuliche Aspekte sollte man als Notfallprofessional bemerken.

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India Power Outage – Rising Issues in a Rising State

Recent power outage in vast regions of India seem to be an indicator for a rising problem to the nations industry. Local business represantetives seem to be upset, while politics and responsibles for electric power supply try to reassure that they are aware of the challenge and that such a breakdown will not happen again. Yet it seems that there are problems on all levels, form sufficient power generation to the grid and local power distribution.

This of course is no surprise, as specifically energy intensive industries and polluting industries have moved from Europe and North-America to the rising giants like China and India.

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