IT security and other aweful matters

Of computer mice and men – for availability, integrity and privacy


Klimawandel – Thema oder nicht für BCM?

Diese Woche erschien in der Frankfurter Rundschau ein beunruhigender Bericht über die rapide Eisschmelze auf Grönland. Die globale Klimaerwärmung, ganz gleich wie sie zustande kommt, ist manifest und wird auch manifeste Auswirkungen haben. Ist dies ein Thema für Business Continuity Management?

Nein, weil BCM und auch Notfallmangement befassen sich mit einzelnen Störfällen und ihren Auswirkungen auf Betriebe. Naturkatastrophen können solche Störfälle sein oder auslösen. Aber BCM setzt eben nur im Betrieb an. Continue reading


Klimabedingte Risiken höher bewerten

Als interessierter Klimalaie konnte man in den letzten beiden Jahren den Eindruck gewinnen, dass Unwetter verschiedener Arten zugenommen haben, dass vor Allem die Auswirkungen zugenommen haben. In verschiedenen Sendungen und Druckerzeugnissen wagen sich zunehmend auch Meteorologen zu äußern, dass dieser Eindruck von der Statistik bestätigt wird, und dass ungewöhnliche Wetterlagen in nächster Zukunft zunehmen werden.

Risikomanagement und Notfallmanagement befassen sich mit den Auswirkungen, nicht mit den Ursachen. Gegenstand ist also nicht primär die Diskussion um den human factor im Klimawandel, sondern die Statistik über immer schlimmere Folgen von lange dauernden Regen (Pakistan, Australien), plötzlich anschwellenden Gebirgsbächen (Alpen), Überflutungen (Deutschland, Polen, Österreich, Australien, Bangladesh), Schneestürmen (New England-Staaten), Dürren (Russland, Sahel-Zone).

Wichtigste praktische Konsequenz: In der Identifikation von Standorten für Betriebe müssen klimatische und lokale Wetterbedingungen stärker gewichtet werden, sowohl in der Häufigkeit (Frequenz) und ihren Auswirkungen (Impact).

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