IT security and other aweful matters

Of computer mice and men – for availability, integrity and privacy


1 Comment

Stromausfall von 20 min am Frankfurter Hauptbahnhof

Für Notfallmanager eine positive Meldung: In Frankfurt (Main) Hauptbahnhof fiel am Freitag, den 16. Januar 2015, für ca. 20 Minuten der Strom aus. Der Bahnbetrieb wurde jedoch nicht unterbrochen. Die Rolltreppen funktionierten weiter. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine in der Online-Ausgabe.

Demnach hat die Notstromversorgung planmäßig und ohne spürbare Unterbrechung der Verkehrssysteme und anderer sicherheitsrelevanter Systeme die Stromversorgung übernommen und auch nach Wiederherstellung der normalen Stromversorgung ihren Dienst wieder eingestellt. Beides sind die spannenden Momente eines Notfallszenarios und können nur selten getestet werden.

Continue reading


India Power Outage – Rising Issues in a Rising State

Recent power outage in vast regions of India seem to be an indicator for a rising problem to the nations industry. Local business represantetives seem to be upset, while politics and responsibles for electric power supply try to reassure that they are aware of the challenge and that such a breakdown will not happen again. Yet it seems that there are problems on all levels, form sufficient power generation to the grid and local power distribution.

This of course is no surprise, as specifically energy intensive industries and polluting industries have moved from Europe and North-America to the rising giants like China and India.

Continue reading


Die Bahn – Störung in Hamburg zeigt Empfindlichkeit

Eine Organisation mit besonders großen Herausforderungen im Notfallmanagement ist die Deutsche Bahn. Das erlebte ich am Freitag ab 16.08 h in Hamburg. Dort stand ich in dem schnalen Bahnhof Dammtor, schön gelegen, zum Glück in schönem Frühsommersonnenschein an Gleis 4 und wartete auf den ICE 671 nach Karslruhe, über Frankfurt am Main, dem Ziel meiner Reise.

Da fiel auf, dass der Regionalexpress, der noch auf dem Gleis stand, nicht fortkam. Dann kam, so nach 10 Minuten, eine Ansage, dass der ICE 671 verspätet sei wegen “Personen im Gleis”. Das klang nach viel mehr Verspätung. Es wurden 50 Minuten. Zwischen Hamburg Altona, wo der ICE eingesetzt wird, und Dammtor hat es einen Polizeieinsatz gegeben, um eine Person von den Gleisen zu holen. Mehr habe ich leider nicht in Erfahrung bringen können. Und es ist nur richtig, dass dann die Züge warten.

Continue reading


Stuxxnet – Cyberwar und die Folgen

Nun hat also die ehrwürdige New York Times bestätigt, dass die hochkomplexe und aggressive Malware Stuxxnet ein Produkt der Cyber-Kriegsführung ist (sei?) und aufwändige Tests in der israelischen Atomwaffenanlage Dimona durchgeführt wurden. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, dass Verantwortliche in Unternehmen sich der Frage annehmen, was das bedeutet.

Krieg ist die Fortführung der Politik mit militärischen Mitteln, das ist die komprimierte Clausewitz’sche Erkenntnis Vom Kriege. Und die Aufrechterhaltung der Kampffähigkeit ist das oberste Ziel der Kriegsführung. Daraus folgt, dass Kollateralschäden akzeptabel sind, sofern sie nicht selbst die Erreichung des Zieles behindern. Kollateralschäden im Cyberkrieg: