IT security and other aweful matters

Of computer mice and men – for availability, integrity and privacy


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Dörner – Logik des Misslingens – eine Buchbesprechung

Heute mal eine Buchkritik. Nach der Präsentation von Paul’s Island durch Dr. Susanne Starke und Alexander Burgis am 25. Januar im BCI-Regionalforum und in Vorbereitung eigener Seminare zu BCM und Notfallmanagement habe ich mir mal einen der Klassiker der Notfallliteratur vorgenommen, Dietrich Dörners Logik des Misslingens.

Ich bin begeistert, aber auch etwas ernüchtert. Meine große Erwartung, dass gerade nach dem fulminanten Start mit der detaillierten Schilderung der Herbeiführung der Katastrophe von Tschernobyl die Hinweise kommen, wie wir Leser uns geschickter verhalten können, also für uns direkt etwas lernen können, diese Erwartung wurde enttäuscht.

Vielleicht wollte der Professor das auch, denn er warnt vor einfachen Rezepten für bessere Entscheidungen. Das ist verständlich, aber damit hält er sich auch aus der Pragmatik heraus. Gleichwohl, der Leser findet viele Beispiele, und er kann sich selbst überlegen, ob er genauso oder besser gehandelt hätte als die vielen misslingenden Versuche.

Die ausführliche Buchkritik als  PDF


Paul’s Island und andere Spiele

Ein Nachtrag zum Treffen des BCI-Regionalforum Mitte am 25. Januar 2011

Frau Dr. Susanne Starke und Herr Alexander Burgis diskutierten mit den Teilnehmern über die Möglichkeiten aus Simulationsspielen für Notfälle zu lernen. Als Beispiel wurde das Simulationsspiel Paul’s Island vorgestellt. Diese fiktive karibische Insel (die Simulation von Schneechaos und Frühjahrsfluten entfällt) stellt ein ökologisch-ökonomisches System dar, in dem bereits Entwicklungen zu einer Krise begonnen haben. Die sieben Teilnehmer sollen nicht nur die Krise abwenden, sondern diese Mikroökonomie und Umwelt zu neuer Blüte führen.

Im Vergleich wurde auch die Notfallsimulation MS Antwerpen herangezogen. In dieser Simulation müssen Teilnehmer in definierten Rollen einer Schiffsführung einzelne, im Spielverlauf kumulierte Störungen meistern. Die Dynamik und der Situationsstress sind hier größer.

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