IT security and other aweful matters

Of computer mice and men – for availability, integrity and privacy


IT-Netze sichern oder versichern ?

Unternehmen, schützt Eure IT, so lautet die Losung, seitdem es IT-Systeme und Netzwerke gibt, die öffentlich erreichbar sind. IT-Sicherheit nimmt in Betrieb und Projekten immer mehr Raum ein, und das aus vielen nachvollziehbaren Anlässen heraus. In Deutschland animiniert und unterstützt ein Bundesamt Bürger und Betriebe bei der Sicherheit in der Informationstechnik.

Doch nun wirbt ein Versicherungsmakler damit, die Risiken eines Denials of Service oder eines Datenbruchs zu versichern. Die Financial Times Deutschland veröffentlichte am 14. November 2012 ein Interview mit Herrn Erichsen, Geschäftsführer des Versicherungsmaklers Aon, in dem dieser die Notwendigkeit, zumindest den Nutzen von Versicherungen gegen gezielte Störungen des IT-Betriebs, insbesondere gegen Angriffe auf Online-Portale.

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Risikobewertung für Atomkraft drastisch erhöht

Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz hat die Risikobewertung für den Eintritt und die Auswirkungen einer Kernschmelze in einem Atomkraftwerk gegenüber früheren Untersuchungen im Auftrag von Aufsichtsbehörden neu bewertet. Demnach ist das Riskiko für den Eintritt eines GAUs sehr groß und die Auswirkungen durch Kontamination großer Flächen deutlich größer als bisher angenommen. Grundlagen der Neubewertung ist eine statistische Gegenüberstellung der Kernschmelzen von Tschernobyl und Fukishima gegenüber den Laufzeiten aller Atomkraftwerke weltweit bis zum Eintritt der Katastrophe von Fukushima.

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Nutzen der Risikovorsorge beim Tankerunglück an der Loreley

Nicht jeden Tag gibt es die Möglichkeit, den Nutzen und Gewinn der Risikovorsorge so deutlich zu zeigen. Die Havarie des Tankschiffs mit Schwefelsäure in den Kesseln, das  immer noch bei der Loreley fest liegt, ist so ein Fall. Dieses Tankschiff hat eine doppelte Schiffswand, und wahrscheinlich ist das der Grund, warum es noch nicht auseinandergebrochen ist, und keine Schwefelsäure in den Rhein gelangt ist.

Schlimm genug, dass der Schiffsverkehr auf dem Rhein tagelang vollständig gesperrt war. Eine dramatische Umweltverschmutzung hätte nicht nur der Umwelt und den Anwohnern geschadet, sondern auch dem Image des Auftraggebers und der gesamten Binnenschifffahrt.

Die Reaktion des Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt zeigt allerdings, dass Imageschäden keine Rolle spielen. Er will nicht einmal darauf hinweisen, dass Gefahrgüter nur in modernen, besonders gesicherten Schiffen transportiert werden sollen. Auf seinem Internetauftritt ist auch kein Bezug und keine Stellungnahme zu dem Unglück zu finden.

(Den Kurs eines Verbands zu ändern dürfte so schwierig sein wie der eines Tankers. Dies ist z.T. aus den Binnenstrukturen eines Verbands erklärlich, von außen gesehen aber führt es doch zu kuriosem Schweigen. Vielleicht ist die Risikolage einfach nicht richtig eingeschätzt worden, denn auch die Störung des Verkehrs wäre bei einem auseinandergebrochenen Schiff noch dramatischer, und das würde allen Verbandsmitgliedern noch mehr schaden.)

Quelle: Deutschlandfunk

Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt – Presseseite – unsere Feststellung von heute 21.01.2011


Risiko Kunde – Passagiere wehren sich gegen Ryanair

Passagiere sind für Ryanair offenbar das Letzte, um was man sich kümmern muss. Gestern Abend reagierten französische Passagiere allerdings nicht nach Plan, und weder die Fluggesellschaft noch der verantwortliche Kapitän reagierten adäquat.

Ein Flug von Fes in Marokko nach Beauvais, in relativer Nähe von Paris (ca. 90 km), war so verspätet, dass der Provinzflughafenvor dem Anflug schon geschlossen war, weshalb der Flug nach Liège (Lüttich) umgeleitet wurde. Von dort wurden die Passagiere mit denen von drei anderen Flügen per Bus die 320 km nach Beauvais verfrachtet. Das fanden die Passagiere aus Fes gar nicht lustig und weigerten sich, in Liège auszusteigen.

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Volcanic Ash over Europe revisited by Conference

Keilir Conference - Eyjafjallajökull and AviationOn September 15 and 16 2010 a conference will be held in Keflavik, Iceland, on lessons to learn from the eruption of Eyjafjallajökull volcano. It will be a meeting of all major associations concerned:

  • International Civil Aviation Organization (ICAO) – ICAO is a body of the UN is in charge of the VAAC’s.
  • International Air Transport Association (IATA) – that represents the interests of aviation industries.

and many more, from universities and specialized institutes, mainly in Iceland, as well as all the organisations that took part in the technical risk assessment.  It will certainly be one of the major topics to determine new processes in responding to another volcano ash, ensuring to keep a minimum level of flight transportation going on in any predictable volcano eruption.

The actual eruption of Mount Sinabung in Indonesia, which possibly was lastly active in the year 1600, shows that the same surprise might happen to Mount Vesuvio near Naples. So, don’t panic, be prepared.

More news on the conference organized by Keilir, Atlantic Center of Excellence:

http://en.keilir.net/keilir/conferences/eyjafjallajokull


Risk Manager sind schuld – wenn nichts passiert.

Ein schweres Gewitter zog über den Hunsrück in das Rhein-Main-Gebiet. Der Deutsche Wetterdienst gab eine Unwetterwarnung heraus. Ein Bauunternehmer zog in Mainz von einer Baustelle die Dachdecker ab, nachdem noch die Baustelle gesichert worden war.
Und dann – waren die Wolken zwar dunkel, aber die Böen nicht so heftig wie befürchtet.
Darauf schrieb der Unternehmer einen wütenden Leserbrief, über den arroganten Wetterdienst, und welcher Schaden ihm zugefügt worden sei durch die Warnung und die überflüssigen Schutzmaßnahmen.
Wär’s ihm lieber gewesen, der Blitz hätte dreingeschlagen und das Dach fortgetragen worden?

Nobody likes the Risk Man.